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Elternbrief

|   Aktuelles

Liebe Eltern der KiTa Rohr,

als Ihr Pfarrer und Trägervertreter der Kindertagestädte Rohr wende ich mich in dieser besonderen Zeit an Sie. Sie sind als Eltern der Kinder in unserer Einrichtung die wesentlichen Rädchen im Zusammenspiel des Ganzen Betriebes in unserer Gemeinde und Gesellschaft.

Uns alle nerven die Beschränkungen der Corona-Pandemie, die durch die Regierung erlassen wurden zunehmend, auch wenn sie im Sinne des Infektionsschutzes natürlich sinnvoll sein mögen. Es ist uns klar, dass es für Sie zu Hause keine leichte Aufgabe ist, ich bekomme das aus erster Hand bei unseren Kindern und Enkelkindern mit. Arbeit oder Homeoffice mit Kinderbetreuung zu verknüpfen ist kein Spaß. Das ist uns alles mehr als deutlich. Dass sie im Moment, also nach vier Wochen, schon keine Elternbeiträge mehr zahlen brauchen ist dabei nur ein kleiner Trost.

Allmählich zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab! Die Infektionszahlen sinken weiter und das bedeutet wir können vielleicht doch zu einer wenigstens eingeschränkten Normalität zurück – wie immer das dann aussehen soll?!

Unsere Erzieherinnen und Erzieher in der KiTa haben auch längst Sehnsucht nach normalem Betrieb mit Kindern. Das Loswerden von „Altlasten“, das Umorganisieren von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, das Aufarbeiten im Büro und was sonst noch so zu sortieren, renovieren und zu putzen war, ist nun auch geschafft. Das neu organisierte Team steht in den Startlöchern. Jetzt könnten die Kinder kommen!

Auch ich als Pfarrer habe Sehnsucht danach meine Gemeinde wieder live zu erleben, Gottesdienste mit real anwesenden Menschen zu feiern, eine Konfirmation, Trauungen oder Taufen, ein Abendmahl im Kreise von vertraut gewordenen Menschen – all das fehlt! Nicht zuletzt auch die Andachten und das Singen mit den Kindern oder die Gespräche mit Eltern oder dem Elternbeirat.

Allerdings ist es noch nicht ganz so weit! Im Moment wird uns nur einiges in Aussicht gestellt und wir werden weiter zur Geduld angehalten. Deshalb muss und möchte ich Sie alle bitten:

Bleiben Sie geduldig!

Wir als Träger und Verantwortliche setzen im Moment nur um, was von der Regierung angeordnet ist. Wir helfen Ihnen, soweit wir das dürfen! Wir setzen alles um, was immer wieder aktuell dazukommt und zwar in dem Moment wo es tatsächlich umgesetzt werden kann. Nicht jede wolkige Ankündigung aus München ist automatisch auch direkt umsetzbar, wenn uns die dazu nötigen Präzisierungen und Bestimmungen fehlen. Das wurde besonders bei der Notfallregelung deutlich! Da wird es auch immer wieder, mangels genauerer Bestimmungen, zu Diskussionen und Rückfragen führen. Genaueres Dazu wird der Geschäftsführer, Herr Lenk, ausführen.

Er, bzw. sein Vertreter sind für Sie die Hauptansprechpartner in allen rechtlichen Fragen in Bezug auf die Betreuung in dieser Ausnahmesituation. Die Leiterinnen und das Fachpersonal in der KiTa können Ihnen helfen das Eindeutige zu verstehen. Für Spezialfälle sind sie aber nicht die richtigen Ansprechpartner, weil sie die nicht lösen können und dürfen, und sie sind auch nicht dafür verantwortlich!

Mit freundlichen Grüßen
Markus Wandtke

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